Motormontage

Kiener plant und realisiert halb- und vollautomatische Montageanlagen für Motoren. Entsprechend den kundenseitigen Anforderungen und Stückzahlen werden Anlagen mit einer Takzeit ab etwa 20 Sekunden gebaut.

 

Funktionsumfang

Die schweren Montageanlagen zur Motormontage von KIENER dienen zur halb- und vollautomatischen Montage von schweren Kfz-Baugruppen wie Rumpfmotoren. Die Anlagen basieren auf einem Werkstückträger-Transfersystem mit freiem Umlauf und umfassen alle erforderlichen Zuführungs-, Verkettungs- und Handhabungsvorrichtungen und sind auf geschweißten Grundgestellen aufgebaut. Als Handhabung kommen auch Roboter zum Einsatz. Die Stationen dienen zum Fügen z. B. durch Schrauben und Einpressen. Weiterhin umfassen die Anlagen Mess- und Prüfaufgaben wie z. B. Anwesenheits- und Montagekontrollen, Dichtheitsprüfungen oder elektromechanische Funktionsprüfungen. Es lassen sich sowohl automatische Stationen als auch fehlhandlungssicher ausgelegte manuelle Arbeitsplätze in den Produktionsablauf integrieren.

 

Einsatzbereich

Die Montageanlagen zur Motormontage sind kundenspezifische Sonderanlagen für die automatisierte Montage von schweren Kfz-Aggregaten. Anwendungsbereich ist die Vor- und Endmontage von Automobil-Aggregaten in überwachter und dokumentierter Qualität mit üblichen Bauteilgewichten bis zu 250 kg, höhere Gewichte sind anwendungsspezifisch möglich. Typische Montagebaugruppen sind Rumpfmotoren (Motorblöcke), Zylinderköpfe, Wandler, Kupplungen, Planetenradsätze und Steuereinheiten für Schalt- und Automatikgetriebe. Anwenderbranche ist die Automobil- und Automobilzulieferindustrie.

 

Produktmerkmale

– Kundenspezifische Montageanlage zur Montage für Rumpfmotoren und schwere Kfz-Aggregate

– Grundgestelle in Schweißkonstruktion

– Bauteilgewichte (typisch): max. 250 kg oder anwendungsspezifisch

– Integration von manuellen Arbeitsplätzen möglich

– Kundenspezifische Schnittstelle zur Leitrechneranbindung, Datenarchivierung

 

Funktionsprinzip

Der Motorblock wird in eine bauteilspezifische Halterung auf einem Werkstückträger gesetzt und durch ein Verkettungssystem mit freiem Umlauf den Prozessstationen zugeführt. Fallweise sind mehrere Prozessstationen in einer Zelle auf einem gemeinsamen Maschinengestell zusammengefasst. Eine flexible Auslegung der Anlagen für wechselnde Produkte oder Produktvarianten ist möglich. Zur Handhabung der Fügeteile können auch Roboter zum Einsatz kommen. Wichtige Fügeprozesse sind Verschraubungen durch einfach oder mehrfach ausgelegte Schraubeinheiten oder das Einpressen mit Kraft-Weg-Überwachung, jeweils mit Dokumentation.  Die Montageschritte können mit dem Aufbringen von Dichtmitteln oder dem Dosieren von Schmierstoffen etc. verbunden sein. Mögliche Prüfschritte sind z. B. Anwesenheits- und Montagekontrollen, integrale Dichtheitsprüfungen, Durchgangsprüfungen für den Öl- oder Kühlwasserkreislauf sowie elektromechanische Funktionsprüfungen.

In die Montageanlage können fehlhandlungssicher ausgelegte manuelle Montageplätze integriert sein, die z. B. mit Hilfe von Identifikationssystemen und durch automatisierte Montagekontrollen überwacht werden können.

 

Aufbau

Die Montageanlagen werden von KIENER entwickelt und als schlüsselfertige kundenspezifische Lösung geliefert. Die Anlagen werden soweit wie möglich mit modularen Komponenten aus eigener Fertigung im gewünschten Automatisierungsgrad realisiert. Eine flexible Auslegung für wechselnde Produkte oder Produktvarianten ist möglich. Die Anlagen basieren typischerweise auf einem Werkstückträger-Transfersystem mit freiem Umlauf und sind auf soliden geschweißten Grundgestellen aufgebaut.

 

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Die Anlagen basieren auf einem Werkstückträger-Transfersystem mit freiem Umlauf und umfassen alle erforderlichen Zuführungs-, Verkettungs- und Handhabungsvorrichtungen und sind auf geschweißten Grundgestellen aufgebaut. Als Handhabung kommen auch Roboter zum Einsatz. Die Stationen dienen zum Fügen z. B. durch Schrauben und Einpressen. Weiterhin umfassen die Anlagen Mess- und Prüfaufgaben wie Anwesenheits- und Montagekontrollen, Dichtheitsprüfungen oder elektromechanische Funktionsprüfungen.

Ein Support, der sich in Zeit, Kosten, Nachhaltigkeit und Effizienz positiv auswirkt.

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